Herren 40 siegen gegen „Status Quo“


Allgemein / 01. Dez. 2025
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Schon bei der Begrüßung traute der vereinseigene Paparazzo seinen Augen nicht: Einer der Gäste sah doch genauso aus, wie…. Francis Rossi, der legendäre Gitarrist der britischen Rockgruppe „Status Quo“, eine der Lieblingsbands in den jungen, wilden Jahren des Paparazzo. Sogar der Zopf passte. Und Frank Metelmann alias Francis Rossi ließ es sich nicht nehmen, gekonnt mit dem Gitarren-Schläger zu posen 🙂

Doch Tennis wurde auch gespielt. Thorsten „Schletti“ Schlettwein hatte die Ehre, gegen „Francis“ anzutreten, der über einen imposanten Aufschlag verfügte. „Da konnte ich nicht gegenhalten. Seine Aufschlagspiele brachte er sicher durch. Dadurch stand ich mit meinen Aufschlagspielen immer unter Druck, die unbedingt gewinnen zu müssen“, klagte Schletti, der im Nachhinein vielleicht mehr mit Stopps hätte arbeiten müssen, wie er selbstkritisch zugab. Auch Sebastian konnte nicht punkten. Zwar stürmte er immer wieder mutig ans Netz, doch seine Aufschlagquote war an diesem Tag ausbaufähig. Kein guter Start also für die Gastgeber. Doch dann betraten Isi und Olaf die Bühne. Isi profitierte beim Stand von 6:4, 6:1 von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners. Auch Olaf machte kurzen Prozess. Nach seinem glatten Sieg stöhnte er jedoch: „Ich bin zu alt für so was. Bin komplett platt.“ Schließlich könne er ja schon Herren 55 spielen 😉

Also Einstand nach den Einzeln. „Jetzt wollen wir auch gewinnen“, gab Isi die Parole aus und so wurden die Doppelpaarungen offensiv aufgestellt. An der Seite von Sebastian waren die Weichen schnell gestellt. Doch Schletti und der „platte“ Olaf hatten zu kämpfen. Nach siegreichem 1. Satz mussten sie den Folgesatz umkämpft im Tiebreak abgeben. Auch im Match-Tiebreak ging es spannend zu. Letztendlich setzen sich die Hausherren knapp mit 10:8 durch.

TC RW Wahlstedt – TC Tangstedt 4:2

Alexander Isenberg – Arne Manzius 6:4, 6:0; Sebastian Scheel – Julian Landsky 3:6, 4:6; Olaf Seemann – Matthias Brockmann 6:2, 6:2; Thorsten Schlettwein – Frank Metelmann 3:6, 4:6; Isenberg/ Scheel – Landsky/ Brockmann 6:3, 6:1; Seemann/ Schlettwein – Saß/ Metelmann 6:4, 6:7, 10:8

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Jörn Boller


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