Bei bestem Tennis-Wetter gingen die Spiele in ihre entscheidende Phase: Heute wurden die Finalisten ermittelt.
„Lokal-Matadorin“ Steffi Dargel aus Leezen hatte es in der Damen 40er Konkurrenz mit Vanessa Assheuer zu tun. Nachdem Steffi den 1. Satz mit 6:2 gewonnen hatte, ging der zweite mit 3:6 verloren. „Ich hatte mir eigentlich einen Matchplan zurecht gelegt“, verriet Steffi, „doch leider hat Vanessa ganz anders gespielt als sonst….“ Da hilft natürlich der beste Plan nichts. Doch Steffi ist flexibel und stellte ihre Taktik um. Trotzdem verlief der Matchtiebreak zäh. Niemand wollte einen Fehler machen. Zu guter Letzt hatte Steffi mit 13:11 die Oberhand gewonnen. „Nicht schön, aber Hauptsache gewonnen.“
Auch Eszter Vegvari, letztjährige Finalistin, musste bei de Damen 40 gegen Alexandra Niemann in die Verlängerung – und wie. Zunächst siegte sie im 1. Satz mit 6:3, um den zweiten mit 4:6 abzugeben. „Im zweiten Satz kam Alex immer besser ins Spiel und ich machte wesentlich mehr Fehler als im ersten“, erklärte die gebürtige Ungarin. Für den Match-Tiebreak nahm sie sich vor, weniger Risiko zu gehen, als sonst. Allerding schien Alexandra den gleichen Vorsatz zu haben. „Das waren einige lahme Ballwechsel dabei“, gab Eszter ehrlich zu. Und es zog sich… Letztendlich setzte Alex den entscheidenden Ball knapp ins aus und Eszter gewann 17:15.
Neben den spannenden Matches wurden auf der sonnendurchfluteten Terrasse interessante Gespräche geführt. Da ging es um Erfahrungen beim Bergwandern bzw Bergsteigen – vom Kilimandscharo bis zum Himalaja war alles dabei. Besonders amüsant war die ziemlich lange Aktion einer Griffband-Umwickelung. Der bedauernswerte Spieler, er wechselt ansonsten nur einmal im Jahr das Griffband, wollte vor seinem nächsten Spiel noch „schnell“ und außer der Reihe den Griff neu umwickeln. Doch irgendwie kam er damit nicht recht klar. Wie gut, dass man „Freunde“ drum herum sitzen hat: „Bist du Linkshänder?“, „Das ist doch viel zu locker“, „also ich würde nochmal von vorn anfangen“, waren nur einige bissige, aber nicht ganz ernst gemeinte Kommentare. Zum Glück hatte ein „Freund“ ein Erbarmen und erlöste den bedauernswerten Spieler aus seiner Not. Ob nun das neue Griffband zum Sieg verholfen hat, kann der vereinseigene Paparazzo natürlich wieder nicht berichten. Wahrscheinlich hatte er sich schon dem köstlichen Grillspezialitäten gewidmet: Verschiedene Sorten Fleisch, Würstchen und Salate – da muss man auch mal Prioritäten setzen 😉
Bis morgen – und Sonnencreme nicht vergessen 😉
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Paparazzo Jörn Boller



























































































